Sonntag, 15. März 2015

FJKA 2015: Zweiter Zwischenstand

Puh, mich plagt gerade eine ganz erhebliche Blogmüdigkeit. Zudem hatte ich in jüngster Zeit so blöde Spam-Kommentare, die mir ein wenig den Spaß genommen haben. Auch wenn sie harmlos waren, ärgert es mich, dass mein "Wohnzimmer" von Leuten besucht wird, die ich in der Form gar nicht zu Gast haben will. Und wundere mich, wer mein kleines Blögchen außer ein paar "Eingeweihten" überhaupt sucht und findet.

Aber da ich beim Frühlingsjäckchen-Stricken so Anfangs-euphorisch dabei war, bleibe ich auch dran. Zumindest, was das Bloggen angeht. Zum Stricken komme ich gleich.

Heute ist das letzte Treffen vor Ostern und eigentlich müsste ich schon im Endspurt sein mit Ruby, der von mir auserwählten Jacke. Aber zwischen Ruby und mir stehen ganz erhebliche Ermüdungserscheinungen in Form eines dicken Fehlers, den ich reingestrickt habe. Und den ich erst auf halber Höhe des 2. Vorderteils bemerkt habe.

Ich habe nämlich die vordere Blende versemmelt, indem ich sie nicht kraus rechts gestrickt habe, sondern glatt links. Fragt mich nicht, warum und warum mir das erst jetzt auffällt. Eigentlich sticht es total ins Auge:

Und ich hab mich noch gewundert, warum sich die Blende so stark einrollt...

Ich kann es mir nur so erklären, dass ich abends immer im totalen Halbschlaf auf dem Sofa stricke und nicht mehr wirklich bei der Sache bin.

Stand jetzt ist daher leider wieder dieser: Rückenteil fertig, ein angefangenes Vorderteil, ein komplett wieder aufgeribbeltes Vorderteil...


Damit schaffe ich es nie bis zum Finale an Ostern - aber so lassen wollte ich es auch nicht. Ich habe mir ganz viele Rubys auf Ravelry angesehen und die Blende und der Kragen sind schon ziemlich Hingucker der ansonsten schlichten Jacke. Und da für mich beim Stricken eher der Weg das Ziel ist, stricke ich halt 1 1/2 Vorderteile noch einmal... Da hat man wenigstens was von der Wolle ;-)

In den Tiefen meines Ufokorbes liegt auch noch der Que-Sera-Cardigan vom letztjährigen KAL. Ich finde, der hat echte Chancen, noch bis Ostern fertig zu werden (und irgendwie hätte er es nach einem Jahr im Ufokorb auch verdient, mal was von der Welt zu sehen). Vielleicht nehme ich mir den noch vor und Ruby wartet bis zum Finale der Herzen im Juni (als absolut unpassendes Juni-Jäckchen, allenfalls für einen Urlaub in Nordschweden...ähhm, wir planen eigentlich einen Urlaub in Spanien. Egal!)?



Beim Que-Sera-Cardigan hadere ich allerdings noch damit, wie ich die Schultern etwas stabilisieren könnte. Die eigentlichen Schulternähte sind sehr schmal, der Cardigan dagegen kein Leichtgewicht und ich habe Angst, dass sich das aushängt. Kann ich Schulternähte z.B. mit einem dünnen Stoffstück, wie einer Art Nahtband, verstärken? Was meint Ihr? Oder gibt sich die Leiergefahr, wenn der Ärmel drin ist?

Mal sehen, wie es bei den Mitstrickerinnen läuft. Sicher sind alle schon fertig. Schnief...

Viele Grüße
Poldi



Kommentare:

  1. Das ist doch ein guter Plan, erst den Que-Sera-Cardigan zu beendigen. Und mit etwas Abstand hast du auch wieder Lust auf deine Ruby.
    Ich würde das Formband ruhig zur Stabilisierung aufbügeln, wenn du Bedenken hast; schaden kann das ja in keinem Fall. Macht man ja in der Weise auch bei Jerseyshirts, um ein Ausleiern zu verhindern.
    LG von Susanne

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  2. Oh s*** mit der blene... Ich stricke auch ganz gern um Halbschlaf und wundere mich manchmal echt :D dein alternatives Jäckchen hat ein sehr schönes Muster, wirkt so plastisch! Inch wurde die Schulternähte mit so einem elastischem Einfassband öhm einfassen ;)
    Liebe Grüße,
    yacurama

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  3. Gute Idee, erst einmal Que-Sera zu Ende zu bringen und das Formband kann auf alle Fälle nicht schaden.
    LG Mirella

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